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Kalke

gräfix 22

Weißkalkhydrat CL 90-S

werkseitig gelöschter Weißfeinkalk
(Calciumhydroxid, Ca(OH)2)

gräfix 22 wird als Bindemittel für Mörtel, Putze und sonstige Beschichtungen eingesetzt und lässt sich aufgrund seiner feinen Verteilung gut untermischen.
Desweiteren wird gräfix 22 zur Abgas- und Abwasserreinigung in Müllverbrennungskraftwerken und Kläranlagen, sowie als vielseitiges Neutralisationsmittel eingesetzt.

Lieferung lose im Silozug

  • Weißkalk nach DIN EN 459-1 CL 90 - S
  • gemahlener, gelöschter Weißkalk
  • Mahlfeinheit: mind. 98 % < 0,09 mm
  • Schüttdichte: ca. 0,38 kg/dm³
  • ohne hydraulische Bestandteile
  • Lieferung lose im Silozug

Zusammensetzung:

  • CaO + MgO:             > 90 %
  • MgO:                        ca. 1,6 %
  • Sulfat als SO3          ca. 0,6 %
  • Kohlendioxid CO2:   ca. 3,0 %
  • Freies Wasser         ca. 0,9 % 
  • Kristallwasser:         ca. 21,0 %
  • Glühverlust:             ca. 24,2 %
  • Analysen nach DIN EN 459-2, Abschnitt 3
  • als Bindemittel 
    • zur Herstellung von Mörteln, Putzen und sonstige Beschichtungen
  • zur Reinigung
    • in der Abgas- und Abwasserreinigung 
  • als Neutralisationsmittel
    • zur Neutralisation überschüssiger Säuren
    • zur Säureneutralisation in Abwässern 
    • zur Waldkalkung 
  • zur Herstellung 
    • von Roheisen

Kalke für Umwelt, Industrie und Bau

Kalkhydrat ist ein technisch vielseitig einsetzbarer Rohstoff mit hoher Bedeutung für Umweltanwendungen, industrielle Prozesse und das Bauwesen. Insbesondere in der Umwelttechnik übernimmt Kalkhydrat wichtige Funktionen, wie schnelle wirksame Neutralisation saurer Medien durch hohe Reaktivität, der Stabilisierung von pH-Werten sowie der Bindung unerwünschter Inhaltsstoffe in gasförmigen und flüssigen Stoffströmen.

Ein zentraler Einsatzbereich ist die Abwasserbehandlung in Kläranlagen. Dort wird Kalkhydrat zur pH-Wert-Regulierung und zur Neutralisation von Säuren eingesetzt. Dies ist insbesondere für biologische Reinigungsprozesse von Bedeutung, da Mikroorganismen für den Abbau von Stickstoffverbindungen auf stabile Milieubedingungen angewiesen sind. Durch den gezielten Einsatz von Kalkhydrat können Prozessbedingungen verbessert, biologische Abläufe stabilisiert und die Reinigungsleistung der Anlage unterstützt werden. Gleichzeitig leistet Kalkhydrat einen Beitrag zum Schutz von Gewässern und zur sicheren Einhaltung wasserwirtschaftlicher Anforderungen.

In der Industrie wird Kalkhydrat unter anderem in chemischen Produktionsprozessen eingesetzt. Dort dient er insbesondere der Reinigung, Aufbereitung und Prozessoptimierung. Ein Beispiel ist die Rauchgasreinigung von Müllverbrennugnsanlagen. Das Bauwesen zählt ebenfalls zu den traditionellen Anwendungsfeldern von Kalkhydrat, beispielsweise als Bindemittel in Mauermörtel und Putzen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Kalkhydrat wesentlich zur Luftreinhaltung, Abwasserbehandlung und Stabilisierung von Stoffkreisläufen beiträgt .

Neu ist der Einsatz von Kalkhydrat im Asphalt. Nach amerikanischen Untersuchungen wird das Haftvermögen (Adhäsion) zwischen den Mineralstoffen und den Bindemitteln ebenso wie das Alterungsvermögen (Versprödung) des bituminösen Mörtels durch Zugabe von Kalkhydrat im Asphalt verbessert. Kalkhydrat im Asphalt führt zu mehr Stabilität, weniger Spurrillen, kurz: zu dauerhaften Straßen.

 

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