
Gezielte Nutzung unserer Rohstoffe beim Abbau
Wertschöpfung
Unser Jura-Abbaugebiet entstand vor 190 bis 130 Mio. Jahren aus Schalen und Skeletten von Meeresorganismen. Es ist uns sehr wichtig, das gewonnene Juragestein entsprechend seiner Eigenschaften möglichst zweckgerecht weiterzuverarbeiten.
Bestimmte Gesteinsschichten eignen sich aufgrund ihrer mineralischen Zusammensetzung speziell für das Brennen zu Branntkalk, andere wiederum für die Weiterverarbeitung im Schotterwerk, beispielsweise als Gesteinskörnung für Beton- und Asphaltmischungen oder für Schottertragschichten.
Durch die selektive Zuordnung der unterschiedlichen Gesteinsschichten bereits vor der Gewinnung können diese gezielt den jeweiligen Verwendungsbereichen zugeführt werden. So wird der vorhandene mineralische Rohstoff entsprechend seiner jeweiligen Eigenschaften genutzt. Gleichzeitig unterstützt die gezielte Auswahl die erforderliche Materialqualität für die weiteren Herstellungs- und Veredelungsprozesse.

Wir arbeiten abgestimmt auf die Bedürfnisse der Pflanzen- und Tierwelt
Renaturierung und Naturschutz im Steinbruch
In unserem Abbaugebiet werden neue Lebensräume geschaffen. Durch die Renaturierung entstehen Flächen für die Entfaltung der Flora und Fauna. In den nicht mehr genutzten und renaturierten Bereichen des Steinbruchs kann sich eine neue Biodiversität entwickeln. Geeignete Lebensbedingungen sorgen für ein Naturreservat an Klein- und Kleinstlebewesen. Vögel und Fledermäuse finden in der Steinwand und der neu entstandenen Pflanzenwelt einen wertvollen Lebensraum. Der Landesbund für Vogelschutz e.V. (LBV) hilft uns bei der Beratung möglicher Naturschutzthemen rund um den Steinbruch. Anfang 2024 haben wir uns mit dem Projekt "Natur auf Zeit" dazu verpflichtet temporäre Lebensräume für bedrohte Amphibienarten in unserem Steinbruch zu fördern. Bereits Mitte des Jahres zeigen sich erste Erfolge der empfohlenen Maßnahmen.

Wir sind stolz auf eine enge Bindung zu Mitarbeitern und Partnern
Langfristige Beziehungen
Unsere Mitarbeiter sind ein immens wichtiges Gut. Langjährige Firmenzugehörigkeiten fördern freundschaftliche Beziehungen und schaffen ein angenehmes Arbeitsklima. Der große Erfahrungsschatz unserer Mitarbeiter ist äußerst wertvoll für unser Unternehmen. Wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter, die oftmals die Extrameile gehen. Durch eine Philosophie der „offenen Türen“ fördern wir eine direkte und ehrliche Kommunikation. Als qualifizierter und ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb sichern wir die Zukunft unseres Unternehmens und der Region.
Auch mit unseren Geschäftspartnern pflegen wir langjährige Beziehungen und schätzen das gegenseitige Vertrauen. Der regelmäßige Austausch mit der Nachbarschaft
in unmittelbarer Nähe zum Steinbruch liegt uns ebenfalls sehr am Herzen. Bürger und Interessierte können sich hier über unsere Aktivitäten informieren: https://endress-im-dialog.de/
Wir optimieren unseren Energiebedarf in allen Bereichen
Maßnahmen zur Erfassung und Reduzierung unseres Energieeinsatzes
Als energieintensives Unternehmen sind wir darauf bedacht, durch verschiedene Maßnahmen unseren Energiebedarf zu reduzieren. Hierbei hilft der Erfahrungsaustausch im Energieeffizienznetzwerk "OBEN".
Im gewerblichen Bereich achten wir darauf, den Kraftstoffverbrauch durch einen modernen Fuhr- und Maschinenpark zu optimieren. Beispiele hierfür sind unser E-Stapler und der neu angeschaffte Radlader für den Steinbruch. Im Betrieb gibt es verschiedene Wärmequellen und wir sind bestrebt, diese thermische Energie bestmöglich in einem geschlossenen Kreislauf zu erhalten.
Das seit 2021 bezogene Verwaltungsgebäude verfügt über ein mineralisches Wärmedämm-Verbundsystem und eine Deckenheizung, die mit Hackschnitzeln regionaler Landwirte betrieben wird. Außerdem werden unsere Energieverbräuche jährlich von einem Umweltgutachter im Zertifizierungsprozess für das Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 überwacht.

PV Anlage Gräfenberg
Eigener Strom aus Sonnenenergie
Vor vier Jahren entstand in unserem Unternehmen eine einfache, aber richtungsweisende Idee: Wir wollen unseren Strom selbst erzeugen. Seit Anfang 2026 ist daraus ein fester Bestandteil unserer Energieversorgung geworden.
Ein besonderes Highlight ist dabei unsere größte Photovoltaikanlage im Kalk- und Schotterwerk in Gräfenberg. Die Anlage erstreckt sich über drei Lagerhallen und erreicht eine Gesamtleistung von 750 kWp. Der dort erzeugte Strom wird vollständig vor Ort genutzt – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Energieunabhängigkeit.
Was als Idee begann, ist heute ein konkreter Bestandteil unserer Energieversorgung.
Wir unterrichten die Öffentlichkeit über die Emissionen unseres Kalkbrennofens
Die Unterschreitung der gesetzlichen Emissionsgrenzwerte hat für uns oberste Priorität
Unser Zukunftskonzept setzt auf drei entscheidende Säulen:
- Umwelt- und Immissionsschutz im Betrieb
- Heimische Rohstoffe und regionale Wertschöpfung
- Investitionen in unseren Standort und die Region
Als Unternehmen im Rohstoffabbau berücksichtigen wir die Auswirkungen unseres Betriebs auf Umwelt und Umgebung
Unser Ziel ist es, Emissionen aus unserem Betrieb wie Staub, andere Luftschadstoffe, Lärm und Erschütterungen möglichst gering zu halten. Zur Erreichung dieses Ziels investieren wir große Summen in die stetige Optimierung der Emissionskonzepte.
Die Produktion in unserem Kalkofens unterliegt dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Durch regelmäßige Abgasmessungen eines externen Messinstituts und einer kontinuierlichen Erfassung der Emissionsdaten weisen wir eine genehmigungskonformen Betrieb nach. Hier können Sie die aktuellste Emissionsübersicht lesen.







