Verlegung von Naturstein und Keramik im Mittelbettverfahren

Als Mittelbettverfahren bezeichnet man das Ansetzen und Verlegen von kalibrierten, unkalibrierten und großformatigen Naturstein-, Keramikfliesen und -platten mit einer Mörtelbettdicke von 5 – 15 mm bzw. 20 mm. Mit dem Mittelbettverfahren können Unebenheiten im Verlegeuntergrund und unterschiedliche Plattenstärken ausgeglichen werden. Das Auftragen des Mittelbettmörtels erfolgt mittels einer Spachtel- oder Mittelbettzahnkelle in 3 möglichen Verlegemethoden:

  • Floating (Auftragen des Dünnbettmörtels auf den Untergrund)
  • Buttering (Auftragen des Mittelbettmörtels auf die Platte)
  • Floating-Buttering (Auftragen des Mittelbettmörtels auf Untergrund und Platte)

Verlegung:

  • Haft- und Saugverhalten des Verlegeuntergrundes kontrollieren und entsprechend vorbehandeln.
    (Vornässen oder mit Rabolin 120, Rabolin 125, Rabolin 130, Rabolin 190, Rabolin 230)
  • Aufspachteln oder einkämmen des Mittelbettmörtels mittels Mittelbettzahnung oder Spachtelkelle.
  • Eindrücken (einschieben) und leichtes Einklopfen des Verlegematerials in den Mittelbettmörtel.
  • nach Aushärtung des Mittelbettmörtels den Belag mit gräfix Fugenmasse verfugen.